Die Lesebrille mit Ihren vor und Nachteilen haben wir schon beschrieben. Wollen wir uns mal der Bifokalbrille zuwenden. Das Problem ist immer noch das gleiche. In der Ferne sehe ich was (egal ob keine Brille benötigt wird oder eine Brille genutzt und getragen wird) und in der Nähe sieht man nichts. Eine Lesebrille macht nur einen scharfen Nahbereich und die Ferne ist durch die Lesebrille unscharf. Zwei Brillen kann ich nicht aufsetzen ohne leicht dämlich auszusehen.
Diesem Problem nahm sich einer an, einer der fast alles konnte. Nein nicht Supergrobi aus der Sesamstrasse sondern Benjamin Franklin. Der Gute schliff zwei Gläser für die Ferne und zwei Gläser zum Lesen halbkreisförmig, verklebte jeweils ein Fern- und Leseglas zu einer runden Form und baute diese runden Gläser in ein Brillengestell ein. Oben die Fernteile und unten die Lesegläser. Damit war es möglich ohne die Brillen wechseln zu müssen in die Ferne zu schauen und bei Senkung des Blickes auch in der Nähe scharf zu sehen.
Benjamin Franklin
Das funktioniert auch soweit ganz gut bis man einen PC benutzen will. Weder durch das Fernteil noch durch das Nahteil des Brillenglases läßt sich eine Zwischenentfernung gut erkennen. Wenn doch geht dies meist mit einer arroganten Kopfhaltung einher wenn man den Monitor nur durch das Nahteil scharf sieht. Als Lösung für den Alltag also nur bedigt geeignet wenn man davon ausgeht das an ganz vielen Arbeitsplätzen eine Computernutzung Pflicht ist. Einen anderen Vorteil haben diese Brillengläser aber. Für Menschen mit besonderen Ansprüchen lassen sich die Bereiche zum Lesen andersweitig anordnen. Der Automechaniker bekommt für die Arbeit unter der Hebebühne die Nahteile oben angeornet um über Kopf arbeiten zu können, der Kranführer welcher nach unten eine freie Sicht benötigt und seine Anzeigen weiter ablesen muss.
Das Bifokalglas ist gut für Menschen geeignet die in in nur zwei Sehbereichen sehen müssen. Für Arbeiten am Computer sind diese Gläser weniger geeignet.
In der kleinen Galerie seht Ihr Fotos die wir durch ein Bifokalglas gemacht haben. Schaut selber! Wer feststellt das es Bilddopplungen gibt sieht richtig. Diese entstehen am Nahteil und fallen bei Foto besonders auf.
Ein großes Thema ist ja Sie schon immer gewesen:
Die Meisten wollen ohne sie nicht mehr leben.
Ein paar Wenige konnten sich nicht daran gewöhnen.
Und Harald Schmidt hat ihr sogar eine seiner Kolumnen gewidmet.
Die Rede ist von der Gleitsichtbrille.
Wir beraten Sie zum Thema Gleitsicht: Quelle: Rodenstock
Da wir von der Qualität unserer Gläser überzeugt sind wir ab sofort in Kooperation mit der Firma Rodenstock die Gleitsichtbrillen-Testwochen an. Wenn Sie mit Ihrer bei uns gekauften Gleitsichtbrille nicht zufrieden sind, geben sie sie einfach zurück und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. Eine ausführliche Sehberatung ist natürlich inklusive.
Die Aktion läuft bis zum 23.12.2010 und richtet sich an alle, die mit dem Gedanken tragen eine Gleitsichtbrille zu kaufen, aber sich bisher noch nicht getraut haben.
Circle Lenses – schöne Augen oder schöne Bescherung?
Die Circle Lenses, übergroße farbige Kontaktlinsen, erobern zur Zeit die Welt über unzählige Youtubevideos und asiatische Onlineshops und begeistern Teenimädels, Animefans, Cosplayer und alle die schön, oder schön schräg aussehen wollen. Durch Lady Gaga sind die Dinger jetzt auch im deutschen Mainstream angekommen.
Neu ist eigentlich “nur” dass die Linse so groß ist, dass ihre Farbabdeckung weit über die Iris hinausgeht. Damit kommt Mann und vor allem Frau dem uralten Menschheitstraum von den “schönen großen Augen” ein ganzen Stück näher. Früher haben die Damen der feinen Gesellschaft den Saft der Tollkirscheverwendet um sich Ihre Pupillen zu weiten. Die großen Pupillen wirkten wie die großen Augen eines Babys. Das Kindchenschema. Leider mussten die illustren Damen dafür starke Blendung und Sehschärfeverlust in kauf nehmen. Mit den neuen Circle Lenses geht das doch etwas gesünder (zumindest sind Circle Lenses im Gegensatz zum Saft der Tollkirsche ungiftig).Die Idee an sich ist super. Wenn die Linse richtig sitzt, aus gutem sauerstoffdurchlässigen Material hergestellt wurde und gut auf der Bindehaut des Auges sitzt, kann man diese Kontaktlinse gefahrenlos für ein paar Stunden im Auge lassen. Für ein dauerhaftes Tragen würde ich diese Art Kontaktlinse keinesfalls empfehlen. Der Sitz der Kontaktlinse auf einem individuelle Kundenauge kann mit einer konfektionierten Kontaktlinse eh nie zur vollsten Zufriedenheit sichergestellt werden. Einigen Trägern muß ich leider unterstellen im Tausch gegen ein attraktiveres Äußeres die Gesundheit ihrer Augen riskieren. In der Regel werden die Circle Lenses als Jahreslinsen verkauft. Diese sind wesentlich dicker als die Tauschlinsen und weisen deshalb eine geringere Sauerstoffdurchlässigkeit auf. Die vielen Farbpigmente in der Kontaktlinsenmatrix behindern den Sauerstofftransport noch zusätzlich. Die Folgen sind leider bei den Trägern von Kontaktlinsen noch nicht hinläglich bekannt. Eine stark verminderte Sauerstoffversorgung führt zur Blutgefäßneubildung in der Hornhaut und kann starke Schädigungen hervorrufen.
Es wird zwar ein zentrale Krümmungsradius der Kontaktlinse angegeben aber die Linse sitzt vorrangig auf der Bindehaut des Auges auf. Aus diesem Grund läßt sich nicht vom Sitzverhalten einer bekannten Kontaktlinse auf den Sitz einer Circle Lens auf dem Auge schließen. Oder verständlicher: zwei Jeans in der selben Größe können trotzdem unterschiedlich gut/schlecht sitzten. Erst die Probe entscheidet ob man die Jeans oder die Kontaktlinse tragen kann und darf.
In Deutschland stellt sich diese Frage eigentlich nicht. Durch die fehlende Zulassung darf diese Kontaktlinsenart nicht vom Augenoptiker oder Augenarzt angepasst werden. Der Vertrieb über Internet funktioniert trotzdem und bringt den geneigten Benutzer dazu sich ein nicht angepasstes und zugelassenes Medizinprodukt ins Auge zu drücken. Und welche Folgen könnten sich ergeben?
Wie schon gesagt ist diese Art der Kontaktlinse in Deutschland nicht zugelassen sind weswegen auch wir sie weder im Angebot haben noch zum Kauf empfehlen können. Wenn ihr trotzdem vielleicht schon welche habt, möchten wir den ersten 4 Interessenten eine kostenlose Beurteilung anbieten. (Bitte die Linsen und die Verpackung mitbringen!!!)
Zeichen Sie sich am Arbeitsplatz auch durch eine stolze Kopfhaltung aus? Sind Sie sogar schon unbeliebt deswegen?
Bekommen Sie ein Schleudertrauma wenn Sie ein bestimmtes Blatt auf dem Schreibtisch suchen?
Schmerzt Ihr Rücken schon wegen der Verrenkungen die Sie zum Erkennen des Bildschirms einnehmen müssen?
Müssen Sie zwangsweise abnehmen um näher am Bildschirm zu sitzen zu können?
ES LIEGT NICHT AN IHNEN, NUR AN IHRER BRILLE!!!
Viele Träger von Gleitsichtgläsern werden aber 2 bis 3 der obenstehenden Fragen mit “ja” beantworten und wissen nicht das es etwas gibt das Ihnen den Tag erleichtert und und Sie in einen angenehmeren Feierabend eingehen läßt. Wir wollen aber auch an der Stelle behaupten das es mit einer Gleitsichtbrille am Arbeitsplatz überhaupt nicht ginge. Wir stellen aber oft fest, das die Brille für die verwendete Situation ungeeignet ist.
Fragen wir uns aber erst einmal wie der Arbeitsplatz aufgebaut ist und welche Sehaufgaben auf Arbeit wichtig sind.
Sitzen Sie womöglich am PC, müssen zusätzlich Papiere zu bearbeiten und nur selten aufstehen, wäre vielleicht eine Nahkomfortbrille der richtige Freund am Arbeitsplatz. Ein Brillenglas mit einer variablen Glasstärke. Im oberen Bereich ist das Glas auf den PC eingestellt (ggf. so das der Arbeitskollege, die Gesprächsperson o. der Wandkalender scharf erkannt werden) und im unteren Bereich auf die gewohnte Leseentfernung. Die Sehbereiche werden bei dieser Art Gläser wesentlich breiter und komfortabler. Messen Sie doch gerne mal Ihren Arbeitsplatz mit einem Massband aus. Messen Sie dazu die Entfernung Ihres Kopfes zum Monitor und zum Lesegut, notieren Sie sich wie weit Sie durch den Raum schauen müssen, skizzieren sie die Anordnung der Büroplatzes (Position des Monitor, Schreibmaschine, Ablagekorb, Telefon etc.) und bringen Sie alles zu einer unverbindlichen Beratung mit ins Geschäft.
Sind sie zum Beispiel Automechaniker werden sie sie meist über Kopf arbeiten und Sehen müssen. Mit Ihrer Gleitsichtbrille können Sie nur mit gebrochenem Genick arbeiten wenn Sie scharf sehen wollen. Arbeiten Sie als Kranfahrer müssen sie weit nach unten schauen. Für Gleitsicht- oder Bifokalbrillenträger heißt dies durch den Nahteil zu schauen. Orchestermusiker werden auch nicht unbedingt mit jeder Brille den Dirigenten, das Notenblatt und das Instrument perfekt sehen können. Deswegen fragen wir gerne einmal häufiger nach und suchen gemeinsam eine Lösung.
Für alle die am Bildschirm Ihren Tag fristen haben wir noch diesen sehr interessanten Link. Die Seite enthält Informationen zur Gestaltung des Arbeitsplatzes und zur Notwendigkeit einer Bildschirmarbeitsplatzbrille die evtl. von Arbeitgeber bezuschusst werden kann oder muss.
Morgen findet Ihr uns auch auf einem Stand der Mitteldeutschen Handwerkermesse auf der Haus-Garten-Freizeit. Wir führen Sehtests durch und können an diesem Tag beratend zur Seite stehen.
Ihr erreicht die Messe über die A14 Abfahrt Leipzig-Mitte und wer mit dem Zug anreist nimmt vom Hauptbahnhof aus die Tram 16 (Messegelände) und wird vor der Glashalle ausgekippt .
Es ist natürlich auch möglich dem Messetrubel zu umgehen und im Laden auf der Karli nach Brillen zu stöbern und uns eure Fragen direkt zu stellen.
Wenn einer eine Brille kauft dann kann er was erzählen.
So heißt es aber nicht nur wenn ein Kunde unser Geschäft betritt sondern auch wenn wir Ware für den Kunden einkaufen. Es gibt eine Reihe von Kriterien die erfüllt sein müssen damit wir diese Brille mit ins Sortiment nehmen. Grundsätzlich unterscheidet der Optiker drei Fassungsarten. Die Vollrandbrille aus Kunststoff oder Metall. Bei dieser Art sitzen die Gläser in einem mit einer Nut versehenen Fassungsrand. Die Nylorbrille (auch Tragrand oder Fadenbrille) hat nur einen Kunststoff- bzw. Metallrand. Das Glas wird gerilltund im unteren Bereich von einem Nylonfaden (Angelsehne) gehalten. Bei der randlosen Brille (Beschlagbrille, Bohrbrille) werden die Gläser gebohrt zu einen tragenden Teil der ganzen Brille.
Bei allen Brillen muss darauf geachtet werden dass keine Gefahr von der Brille ausgeht. Weder Legierungsbestandteile sollten an Deine Haut abgegeben werden, noch sollte die Farbe abblättern. Die Brille sollte so beschaffen sein das diese gut auf Deiner Nase und Ohren angepasst werden kann. Die Seitenstege an Metallbrillen sollten sich absolut parallel an den Gesichtserker anpassen lassen. Hier gilt immer: große Auflagefläche = geringer Druck und umgekehrt. Hinter dem Ohr sollten die Bügelenden so verlaufen das feine Blut-oder Lymphgefäße nicht beschädigt werden, die Nerven nicht abgequetscht werden und sich kein Dekubitus (Druckgeschwür) bildet. Die Brille sollte so fest sitzen das diese nicht drückt aber auch nicht rutscht. Die Gläser müssen fest sitzen, nicht herausfallen aber auch nicht mit zuviel Spannung eingesetzt sein. Und das Wichtigste zum Schluss
………….kleiden muß ‘se Dir oooch! Doch dazu mehr in einem anderen Artikel!
Besonders bei kaltem Wetter wie heute, ist jeder froh, wenn er seine Erledigungen schnell hinter ich gebracht hat und wieder nach Hause aufs Sofa kann. Deshalb ist es sehr verständlich, dass die Einkaufswege effizient geplant werden.
Erst zu Haushaltswaren Rauch, dann zu Aldi und zu Mangiare , für das Besondere. Und zum Schluß zu Korb Werner.
Achja, und zwischendurch bei uns “….nur ‘ne Lupe!“ kaufen.
eine schwarze Fernrohrlupenbrille
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Aber wie soll man so schnell die richtige Lupe finden?
Ein schier unerschöpfliches Angebot an Lupen und anderen vergrößernden Sehhilfen in jeder erdenklichen Stärke und Art und für fast jede Alltagssituation sind verfügbar. Und jede hat ihre Vor- und leider auch Nachteile.
Noch schlimmer wird es wenn eine Augenkrankheit eine gezielte Anpassung, Beratung und Einweisung in die Handhabung erfordern.
Deswegen unsere Bitte an jeden Betroffenen oder Angehörigen eines Betroffenen. Nehmen Sie sich ein Zeit für ein Beratungsgespräch und etwaige Messungen und werden Sie zufriedener.