Die Nahverstärkung Teil I: Das Einstärkenglas für die Lesebrille
Wer das 45. Lebensjahr geschafft hat kennt das Problem. Man schafft es nicht in allen Entfernungen scharf zu sehen bzw. es trotz der vorhandenen letzten Brille nicht mehr scharf sehen zu können. Die Meisten lernen in diesem Lebensabschnitt das ein Text mit gestreckten Armen leichter zu lesen ist. Ein paar Jahre später lernen dieselben Menschen das die Armlänge einfach nicht ausreicht und wünschten sich ein Gibbon zu sein.
 ein langarmiges Weißhandgibbon
Bei Vielen stoppt dann der Augenarzt oder Augenoptiker den Lernprozess. Eine anfangs einfache Lesebrille läßt den Menschen wieder an einem normalen Leben teilhaben (Orthopäden freuen sich an dieser Stelle über abnehmende Schulter- und Ellenbogenprobleme). Bei Denjenigen, die fachkundigen Personal nicht die Möglichkeit zur Beratung begeben haben wirds in den folgenden Jahren richtig bunt. Während die Einen die Vergrößerungsfunktion am Kopierer strapazieren und damit Unmengen an Papiermüll produzieren, entdecken Andere das sie am Computermonitor mit 19”-Diagonale bei Auflösung 800×600 wieder halbwegs flüssig lesen können. Besonders schön sind die Versuche lieber eine Lupe für Sehbehinderte als eine Lesebrille zu nutzen. Kurzsichtige können sich ja auch einen Langstock besorgen oder ganz dekadent – ein Blindenpony.
Haben Sie sich bei Lesen womöglich wiedererkannt? Wollen sie mehr wissen?. Dann lesen Sie doch hier weiter?
Anundfürsich ist die Sache recht einfach. Der Mensch hat bei der geburtsmäßigen Erstausstattung eine klare körpereigene Linse im Auge die es ermöglicht auf verschiedene Distanzen einzustellen ( –> Akkommodation). Je näher ein Objekt am Auge liegt desto stärker muß sich diese Linse kugeln. Die Linse nimmt somit an Brechkraft zu und kann nahe liegende Objekte scharf auf der Netzhaut abbilden. Die Augenlinse macht aber genau das gleiche wie alternde Knochen und Gelenke. Sie wird/werden steifer. Wie die Gelenke können sich nicht mehr so stark beugen können, kann sich die Augenlinse sich nicht mehr so gut auf die Nähe einstellen. Das was fehlt, also die Augenlinse nicht mehr selber schafft wird vom Augenoptiker ermittelt und durch eine geeignete Lesebrille ausgeglichen. Je nach Stärke des gewählten Brillengläses kann man Nahe liegende Objekte scharf erkennen. Einen Nachteil gibt es bei der Geschichte. Die Nähe erkennt man mit der Brille wieder recht gut, nur die Ferne wird durch die Brille betrachtet nicht besser. Deswegen kann Mann oder auch Frau nicht im Café sitzen und dem anderen Geschlecht nachschauen und gleichzeitig die Tageszeitung studieren. Je älter ein Mensch wird desto stärker wird auch die Nahverstärkung sein und desto kleiner der scharf zu erkennende Sehbereich.
Es ist trotzdem gut für Arbeiten geeignet bei denen man nicht in verschiedenen Entfernung sehen können muß.
Um dies zu verdeutlichen haben wir hier eine Simulation einer identischen Szene mit unterschiedlich starken Sehstärken zum Lesen.
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Augen auf im Verkehr! – Der Führerscheinsehtest!
 Fahrschule in Action: Wir bieten den Fahrschulsehtest für PKW und Motorad an.
Sowohl bei der Partnerwahl als auch Straßenverkehr ist hinguggen und aufpassen überlebenswichtig. Tom von der Autogen Fahrschule hat uns dazu angeregt, doch mal die augenoptischen Führerscheinbedingungen zu beleuchten, denn als Fahrlehrer mit dem AutoGEN achtet er stets darauf, dass seine Fahrschüler auch gut guggn können.
Es reicht eine Sehschärfe von 70% pro Auge. Wer den Test nur gerade so besteht, hat meist noch deutlich Luft nach oben und kann augenoptisch noch einiges dafür tun, seine Prüfungschancen zu erhöhen:
Denn: Wer eher ließt und schneller erkennt ist klar im Vorteil!
Wer mehr Masse über die Straßen bewegen will, oder wer menschliche Fracht als Busfahrer durch die Stadt schippern möchte, den schickt Tom gleich zum Augenarzt. Denn hier fällt der Test etwas umfangreicher aus. Und es werden Dinge, wie z.B. das Gesichtsfeld gemessen und auch die Farberkennung spielt hier eine wesentlich größere Rolle.
Was Ihr noch alles für die Führerscheinbeantragung braucht seht Ihr in der Autogen Checkliste
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Was bringen asphärische Brillengläser?
 Brillenglasvergleich sph. - asph.
Den Begriff asphärisch hört ein Kunde wohl am ehesten beim Optiker. Aber der Fotograf hat genau solche Linsen im Schrank und ebenso der Hobbyastronom im seinem Fernrohr.
Das was bedeutet das und was bringt es uns?
Als Carl Zeiss damals die Linsen für seine Mikroskope schleifen ließ, kannte er auch noch keine asphärischen Gläser und sollte es auch nie kennenlernen. Carl Zeiss produzierte sphärische Linsen für seine optischen Geräte. Diese Linsen weisen auf der Vorder- und Rückseite jeweils einen Krümmungsradius auf. Würde man die Vorderfläche eines Brillenglases gemäß Ihrer Krümmung in alle Seiten verlängern ergäbe dies eine Kugel. Und genau hier stammt die Bedeutung her: Sphäre bedeutet Kugel. Eine asphäre ist also eine Nicht-Kugel bzw. nichtkugelförmige Fläche. Dies wird erreicht wenn sich der Krümmungsradius von innen nach außen ändert. (bei Brillengläsern in der Regel größer wird).
Und was erreicht man damit?
Besseres Sehen zum einen, besseres Aussehen zum anderen. Asphärische Brillengläser weisen eine deutlich bessere Abbildungsqualität auf als Ihre günstigeren sphärischen Kollegen.
 Brille mit einem spärischem und einem asphärischem Glas. Quelle: Wikipedia
Da weit vom optischen Mittelpunkt eines Brillenglases einfallende Lichtstrahlen nicht im Brennpunkt vereinigt werden sinkt die Abbildungsqualität. Beim asphärischen Brillenglas ist dies nicht oder nur im ganz geringen Maße der Fall. Wie im Bild zu erkennnen ist die Abbildung in den Randbereichen besser. Je höher die Werte, desto größer der Effekt.
Der wichtigere Punkt ist aber das das Brillenglas wesentlich schlanker wir. Es ist weniger durchgebogen und somit leichter als ein sphärisches Brillenglas gleicher Stärke.
Bei weitsichtigen Menschen tritt dieser Effekt allerdings stärker hervor. Die Augen werden nicht so stark vergrößert, die ganze Brille insgesamt wesentlich leichter und ästhetischer.
Ob aspärische Gläser sinnvoll kommt also immer auf die eigenen Glaswerte und die Wunschfassung an.
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sonniges polarisiertes Zypern
 Blick auf Meer - ohne Polarisationsfilter
 Blick aufs Meer mit Polarisationsfilter, durch meine Sonnenbrille
Im März war es soweit, alles gebucht und der erste Bammel vor dem Flug hatte sich auch schon wieder eingestellt. Nach Zypern sollte es gehen und dem kalten ekligen deutschen Winter entfliehen. Mit im Gepäck meine polarisierende Sonnenbrille mit eingebauter Sehstärke. Ich wollte ja schließlich den Stein sehen, über den ich stolpern würde.
Am ersten Tag erkundeten wir dann den Bereich um das Hotel und fanden wenige hundert Meter vom Hotel entfernt diese schöne romantische kleine Felsbrücke deren Tragfähigkeit nicht von mir getestet wurde. Wer meine Statur kennt und weiß das es auf Zypern den leckersten Halloumi gibt, kann sich die Folgen für die Steinbrücke vorstellen .
Ein schöner Anblick werden sie meinen aber der Anblick der sich mir bot war noch etwas besser. Meine Brillengläser entfernten einen großen Bereich der blendenden Reflexionen des Wasser und eröffneten mir eine bessere Sicht ins azurblaue Wasser. Wenn man Glück hat ließen sich Fischchen blicken die mit einer normalen Sonnenbrille bzw. ohne Sonnenbrille nicht zu sehen gewesen wären.
Da Zypern ja eine sehr sonnige Mittelmeerinsel ist und man nicht den ganzen Tag auf Steine und Wasser schauen will ging es auch zu Ausflügen ins Inselinnere. Auch dort brachte die Brille mehr Nutzen als eine “normale” Sonnenbrille. Die Windschutzscheiben der entgegenkommenden Autos sind wesentlich transparenter. Man hat also auch die Chance einen Blitzer etwas früher zu erkennen. Was die Brille nicht konnte war die Stadt Nicosia zu verschönern. Sie zeigt halt auch nur was reel da ist. Interessant ist auch das der dunkel matte Strassenasphalt auch Licht reflektiert und dabei polarisiert. Mit einer Polarisationsbrille spiegelt selbst dieser weniger.
Durch den ganzen Urlub hatten wir viel Sonne und angenehme Temperaturen. Nur das Meer war “SO” kalt.
Ich kann nur jeden empfehlen sich in/auf Zypern die Natur im Frühjahr anzuschauen, Halloumi und Meze’ zu essen, zyprische süße Orangenmarmelade zu kaufen und eine Sonnenbrille mit polarisierenden Gläsern zu tragen.
Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Kaleta
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Brillenrezept lesen – Teil 3 Addition bzw. Nahzusatz
Mit Teil 1 und Teil 2 haben uns die Sicht schon wesentlich verbessert.
 den Arm beim Lesen lang zu machen hilft anfänglich
Jetzt bekommt unser Testkunde Probleme nahe gelegene Objekt wie Schrift, Kontoauszug, Medikamentenbeipackzettel bzw. Telefonbuch scharf zu erkennen. Anfänglich hilft dort etwas mehr Anstrengung oder einfach das Objekt weiter weg halten. Dies hat folgenden Grund. Wird der Mensch geboren kann sich die Augenlinse sehr gut auf Nahe liegende Objekte einstellen. Dies nennt sich Akkommodation.
 Akkommodationsbreite und minimale Sehweite in Abhängigkeit zum Alter
Je älter das Menschlein wird desto besser kann es diese Fähigkeit kontrollieren und mit dieser Kontrolle vergrößert sich der Bereich in dem es interagiert. Schaut ein Baby anfangs nur bis zum Gesicht der Mutter oder der “Milchbar” wird es im Krabbelalter auch Objekte sehen die weiter weg sind und einen Reiz auf das Kind ausüben. Je älter der Mensch aber wird desto fester wird die Linse im Auge. Zwischen dem 40. und dem 50.Geburtstag ist es dann soweit. Die Linse kann sich nicht mehr auf die 25 -30 cm entfernt liegende Objekte einstellen. Dem Auge fehlt Brechkraft um die vom Objekt ausgehenden Strahlen scharf auf der Netzhaut abbilden zu können. Die erste Lesebrille wird nötig. Bei dieser wird allerdings nicht versucht dem Auge alle Anstrengung zu nehmen, sondern nur das das zu ersetzen was nötig ist um ein beschwerdefreien Lesen zu ermöglichen. Während der Brillenglasbestimmung wird immer als erstes auf Ferne geprüft. Nach Abschluß dieser Prüfung wird für die Nähe getestet. Die gefundenen Brillengläser für die Ferne bleiben in der Messbrille. Der Nahzusatz der zum Lesen gegeben wird, wird als positives Brillenglas dazu gesteckt. Dieser addiert sich auf den sphärischen Wert für die Ferne und ergibt das Brillenglas welches man in einer Lesebrille tragen müßte. Daher nennt sich dieser Wert auch Addition und wird in der Verordnung oder dem Brillenpaß auch mit “Add” abgekürzt.
Der Brillenpaß (meist so aufgebaut)
| |
Sph |
Cyl |
Ach |
Add |
| … L … |
… -0,5 … |
… +1,5 … |
… 35° … |
… 2,0 … |
| … R … |
… +0,5 … |
… … |
… … |
… 2,0 … |
Der Brillenpass für die Lesebrille des Kunden würde demzufolge so aussehen.
| |
Sph |
Cyl |
Ach |
Add |
| … L … |
… +1,5 … |
… +1,5 … |
… 35° … |
… … |
| … R … |
… +2,5 … |
… … |
… … |
… … |
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Brillenrezept lesen – Teil 2 Zylinder und Achse
Nachdem nun wissen was die die Sphäre(Sph) bedeutet, sind heute der Zylinder und die Achse dran.
Jemand der in den Feldern “Cyl” und “Ach” Zahlen stehen hat, hat eine Hornhautverkrümmung. Ein angeschautes Objekt wird nur verzerrt auf der Netzhaut abgebildet und gesehen. Mit einem geeigneten torischen Brillenglas kann das Bild entzerrt und damit die Sehschärfe gesteigert werden.
Aber erst einmal wollen wir kurz wiederholen. Wenn ein Auge geometrisch wie ein Ball gekrümmt ist, aber die Baulänge nicht mit der Brennweite übereinstimmen wird mit sphärischen Brillengläsern korrigiert. Die Werte beim “Cyl” und “Ach” fehlen! Das seht Ihr noch einmal beim rechten Auge unseres Beispielkunden.
Der Brillenpaß (meist so aufgebaut)
| |
Sph |
Cyl |
Ach |
Add |
| … L … |
… -0,5 … |
… +1,5 … |
… 35° … |
… 2,0 … |
| … R … |
… +0,5 … |
… … |
… … |
… 2,0 … |
Warum ein Zylinder und was bedeutet die Achse.
Stellen wir uns vor das unser Ball/Auge von oben und unten gedrückt wird. Er verliert seine kugelige Form. Schaut man sich die Krümmung an sieht man in der Vertikalen eine starke Krümmung mit einem kleinen Krümmungsradius und in der Horizontalen eine flachere Krümmung mit einem großeren Krümmungsradius. An dieser Stelle empfiehlt es sich den Kindern den Fußball oder einen Gummiball zu klauen und es einfach mal selber zu probieren. Da man über den Krümmungsradium und das Material des Balls bzw. der Hornhaut des Auges direkt auf die Brechkraft der selbigen schließen kann, ist es nur logisch das unser Auge also verschiedene Wirkungen besitzt. Netterweise hat es die Natur so eingerichtet das die stärkste und schwächste Wirkung am Auge meist 90° zu einander stehen. Die Brillenverordnung gibt nun an welche sphärische Wirkung im Brillenglas ist und wieviel auf diesen darauf addiert/subtrahiert werden muss um auf den math. stärksten/math. schwächsten Wert zu kommen. Dies ist der Wert der unter “Cyl” (Zylinder) zu findes ist. Die Achse gibt an wo die nur der als “Sph” angegebene Wirkung zu finden ist.
 eine Funk Royal Optics Modell Kublai Khan, schwarz eingezeichnet die unterschiedlichen Wirkungen im Glas entsprechend der Beispielverordnung, darunter ein Winkelschema in rot
Umrechnen: Es wird ab und zu vorkommen das die Brillenverordnung in einer andren Schreibweise angegeben ist. Dies führt oftmals zu empörten Ausrufen wie “die Augen waren noch nie so schlecht” bzw. “eigentlich hatte ich immer höhere Werte”. Da man einen Grundwert angibt und die Differenz zu dem anderen Wert sowie dessen Lage angibt, gibt es nun zwei Schreibweisen. Eine nach DIN, die Plus-Zylinderschreibweise, und die Minuszylinderschreibweise. Ein und das selbe Glas mit zwei verschiedenen Bezeichnungen. So wird aus Sph -0,5 Cyl +1,5 Ach 35° die Minuszylinderschreibweise Sph +1,0 Cyl -1,5 Ach 125° (die neue Sphäre ist die alte Sphäre plus der Cyl-Wert, der neue Cyl-Wert ist der alte Cyl-Wert * -1, die neue Achse wird immer nur zwischen 0° und 180° ist die alte Achse +/- 90° )
Wer nicht rechnen mag schickt einfach seine Verordnung und wir rechnen fix um .
Im dritten Teil folgt ein kleiner Abriss zum Thema Alterssichtigkeit und Addition.
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Brillenrezept lesen – Teil 1 Die Sphäre
 der guggsdugud Brillenpaß mit Name, Anschrift und gekaufter Fassung
Auf der Haus-Garten-Freizeit ist es mir unlängst wiederfahren. Ich sollte jemanden erklären was auf dem Brillenpaß steht und warum die Werte manchmal ganz anders geschrieben werden obwohl sich eigentlich an den Augen nichts geändert hat. Um einem Brillenpaß oder das Rezept des Augenarztes richtig lesen zu können muss man kein Optiker sein und so will ich die Sache hier Schritt für Schritt klären.
Wir fangen an diesem Beispiel einmal schwach an um später stark nachzulassen!!!
Der Brillenpaß (meist so aufgebaut)
| |
Sph |
Cyl |
Ach |
Add |
| … L … |
… -0,5 … |
… +1,5 … |
… 35° … |
… 2,0 … |
| … R … |
… +0,5 … |
… … |
… … |
… 2,0 … |
Der erste wert “Sph” wird komplett Sphäre ausgeschrieben und bedeutet soviel wie die Hülle oder der Ball. Die Vorstellung von einem Ball hilft uns nun beim Verständnis. Ein Auge ist nämlich ähnlich geformt. Überall hat der Ball Auge seine gleiche Krümmung, auch Radius. Ist das Auge wie ein Ball geformt (es weißt keine Unregelmäßigkeiten der Krümmundsradien auf) genügt ein sphärischen Brillenglas um den Brennpunkt des Auges so zu verändern das dieser auf der Netzhaut liegt. Solche sphärischen Brillengläser werden mit einem positiven oder negativen Wert gekennzeichnet. Ein weiterer Wert bei “Cyl.” bzw. “Ach” ist nicht vorhanden. Kurzsichtige haben negative Werte und Weitsichtige haben positive Werte. In unserem Beispiel sehen wir das das rechte Glas ein positives sphärisches Brillenglas ist, während die linke Seite ein torischen bzw. astigmatisch abbildendes Brillenglas ist. Doch dazu später mehr!
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natural fit – Mutti Natur auf die Finger geguggd
Es geht die Sage das Herr Wöhlk, seines Zeichens Kontaktlinsenpionier der ersten Stunde, Wachsabdrücke seiner eigenen Augen nahm um die ersten Kontaktlinsen herzustellen.
Aua, sagen wir da heute!
Wir machen das lieber berührungs- und somit schmerzlos mit Hilfe unseres Oculus Keratographen.
 Hornhautvermessung
Wir scannen damit Deine Hornhaut und schicken die Angaben, mit den Werten der Brillenglasbestimmung an unseren Partner für formstabile Kontaktlinsen. (böse Zungen sagen auch harte Kontaktlinsen) Was dann geliefert wird ist eine individuelle formstabile Kontaktlinse die Ansprüche noch einmal übertreffen wird.

- Hornhautmessung am Keratographen
Eine solche natural fit- Kontaktlinse bietet den bestenmöglichen Sitz und eine hohe Spontanverträglichkeit. Für jemanden der sehr viel weiche Kontaktlinse trägt und sich meist zurecht über den nachlassenden Komfort bzw. abendlichen Diskomfort ärgert wird schnell von der gleichbleibenden Sehqualität dieser Kontaktlinse überzeugt sein.
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Die Brillenglasbestimmung
Wenn Du eine chique neue Brille von uns haben möchtest, bekommst Du den wichtigsten Bestandteil schon an dem Tag an dem Du das erste mal bei uns bist. Nämlich Deine Brillenglasbestimmung (Refraktion). Deine Garantie für eine gute Sicht in der nächsten Zeit. Doch wie läuft diese ab?
Bevor wir Dich auseinandernehmen sprechen wir zunächst einmal über Dich, den Verwendungszweck Deiner neuen Brille, Deine Hobbys, Deinen Beruf und über Geschichte Deiner Augen und Gesundheit. Auf deutsch: Wir sprechen über alles was Einfluß auf Dich und Deine Brille hatte und noch haben wird. Und ab jetzt geht es richtig los.

Als ersten führen wir eine objektive Messung an einem Refraktometer durch. Die Theorie dieses Gerätes ist zu lang um diese hier zu klären aber soviel, es misst berührungs- und schmerzlos die ungefähr benötigten Stärken einer neuen Brille aus. Danach passen wir Dir die Refraktionsbrille an und decken Dir ein Auge ab. Mit dem Zweiten sieht man ja bekanntlich besser aber zum Ausmessen der Brillenwerte macht es sich nicht gut. Nun ist die Sehschärfe dran. Wir schauen uns verschieden große Sehzeichen an. Je kleiner die Zeichen sind, die Du noch erkennen kannst, desto besser ist die Sehschärfe. Auf unseren Erfahrungsschatz zurückgreifend wählen wir nun ein geeignetes Glas auf uns halten Dir dieses vor. Steigt Deine Sehschärfe mit dem Glas an (d. h. wenn Du kleiner Schrift erkennst) bekommst Du das Glas. Jetzt wird wieder neu die Sehschärfe bestimmt und weiter getestet.

Die Prüfung auf Hornhautverkrümmung läuft etwas anders ab. Hier spielen aber auch statistische Wahrscheinlichkeiten eine Rolle. Nimmt man nun auf einem Auge keine Werte mehr an und steigt auch die Sehschärfe nicht mehr an ist die Sehstärkeprüfung beendet. Jetzt nehmen wir uns die andere Seite vor und verfahren genau wie beim ersten Auge.
Nach dem Abgleich beider Augen bestimmt man nun noch die Verstärkung (Addition) für die Nähe. Wir messen aus wie weit sich Dein Auge auf die Nähe einstellen kann und die Entfernung in der die Sehaufgabe erfolgen soll (lesen am PC, lesen eines Buches, Handarbeiten). Mit einer kurzen Berechnung rechnet man die nötige Nahverstärkung aus und erprobt diese.
Und jetzt…. der Sachse sagt “fertsch!”.
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Mehr als 10 Dioptrien?
„Waaaaaas?“ lautet die schon fast geschriene Frage wenn man von Brillenglasstärken jenseits der 10 Dioptrien spricht. „Da ist man doch blind?“. Und die schöde Antwort ist : NÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ.
Denn die Dioptien geben nur an, wie stark das Licht vor dem Erreichen des Auges gebrochen werden muss um einen Gegenstand scharf auf der Netzhaut des Auges abzubilden. Es gibt nicht an wie “blind” jemand ist. Zur besseren Vorstellung teilen wir das Auge in zwei Teile. Diese zwei Teile hat unser Auge auch mit einem Fotoapparat gemeinsam. Deshalb ziehen wir diesen hier zum Vergleich heran.
Am besten stellen wir uns eine digitale Kamera mit einem manuell einstellbaren Fokus vor.
Der optischeTeil (Brille)/Hornhaut/Linse/Augapfel oder Fotoobjektiv:
Funktioniert alles gut wird Licht vom Objektiv gebündelt und scharf auf dem Lichtsensor gebündelt. Nehmen wir jetzt an das der Fokus unserer Digitalkamera ist verstellt und das Bild im Sucher deshalb unscharf. Jetzt könnten wir solange Linsen davorhalten, bis wir das Bild wieder als scharf beurteilen. Je mehr der Fokus verstellt ist, desto stärke muss diese Linse sein. Beim Auge ist es genauso:
Stimmen die Brechkraft des Auges und die Baulänge des Auges nicht überein muss mit geeigneten Gläsern oder Kontaktlinsen das Bild auf die Netzhaut fokussiert werden.
Der auflösende Teil (Bildsensor oder Netzhaut)
Damit ein hochauflösendes Bild entstehen kann muss der Sensor in der Fotokamera viele Fotozellen haben. Eine Fotozelle ist dabei ein Pixel auf dem Bild.
Das ist beim Auge auch der Fall. Das Pendant für den Sensor ist hier die Netzhaut.
Die Anzahl der Sehzellen der Netzhaut geben also an, wie gut/schlecht ein Mensch sehen kann. Hier treten wesentlich seltener Probleme auf. Wenn jemand eine schlechtes Auflösungsverfögen trotz richtig eingestellter Optik haben sollte finden wir in Zusammenarbeit mit dem Augenarzt des Kunden eine Lösung. Lupen und andere vergrößernde Sehhilfen gleichen dann aus was Mutti Natur nicht mehr schafft.
Und da die Ähnlichkeiten so groß sind, sind einige auf der Spur zu entschlüsseln wie viel Megapixel das Menschliche Auge denn nun bietet.
Also Ihr Lieben, keine Angst wenn die Brillenglasstärke sich mal wieder um 0,25 Dioptrien verändert, blind wird man so schnell nicht!
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