Augen auf im Verkehr! – Der Führerscheinsehtest!

Wir bieten den Fahrschulsehtest für PKW und Motorad an (amtl. festgelegte Gebühr:  6,43€). Zum Bestehen des Führer-scheinsehtestes

Fahrschule in Action: Wir bieten den Fahrschulsehtest für PKW und Motorad an.

Sowohl bei der Partnerwahl als auch Straßenverkehr ist hinguggen und aufpassen überlebenswichtig. Tom von der  Autogen Fahrschule hat uns dazu angeregt, doch mal die augenoptischen Führerscheinbedingungen zu beleuchten, denn als Fahrlehrer mit dem AutoGEN  achtet er stets darauf, dass seine Fahrschüler auch gut guggn können.

Es reicht eine Sehschärfe von 70% pro Auge. Wer den Test nur gerade so besteht, hat meist noch deutlich Luft nach oben und kann augenoptisch noch einiges dafür tun, seine Prüfungschancen zu erhöhen:
Denn:  Wer eher ließt und schneller erkennt  ist klar im Vorteil!

Wer mehr Masse über die Straßen bewegen will, oder wer menschliche Fracht als Busfahrer durch die Stadt schippern möchte, den schickt Tom gleich zum Augenarzt. Denn hier fällt der Test etwas umfangreicher aus. Und es werden Dinge, wie z.B. das Gesichtsfeld gemessen und auch die Farberkennung spielt hier eine wesentlich größere Rolle.

Was Ihr noch alles für die Führerscheinbeantragung braucht seht Ihr in der  Autogen Checkliste

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Was bringen asphärische Brillengläser?

Brillenglasvergleich sph. - asph.

Brillenglasvergleich sph. - asph.

Den Begriff asphärisch hört ein Kunde wohl am ehesten beim Optiker. Aber der Fotograf hat genau solche Linsen im Schrank und ebenso der Hobbyastronom im seinem Fernrohr.

Das was bedeutet das und was bringt es uns?

Als Carl Zeiss damals die Linsen für seine Mikroskope schleifen ließ, kannte er  auch noch keine asphärischen Gläser und sollte es auch nie kennenlernen. Carl Zeiss produzierte sphärische Linsen für seine optischen Geräte. Diese Linsen weisen auf der Vorder- und Rückseite jeweils einen Krümmungsradius auf. Würde man die Vorderfläche  eines Brillenglases gemäß Ihrer Krümmung in alle Seiten verlängern ergäbe dies eine Kugel. Und genau hier stammt die Bedeutung her: Sphäre bedeutet Kugel. Eine asphäre ist also eine Nicht-Kugel bzw. nichtkugelförmige Fläche. Dies wird erreicht wenn sich der Krümmungsradius von innen nach außen ändert. (bei Brillengläsern in der Regel größer wird).

Und was erreicht man damit?

Besseres Sehen zum einen, besseres Aussehen zum anderen. Asphärische Brillengläser weisen eine deutlich bessere Abbildungsqualität auf als Ihre günstigeren sphärischen Kollegen.

Brille mit einem spärischem und einem asphärischem Glas

Brille mit einem spärischem und einem asphärischem Glas. Quelle: Wikipedia

Da weit vom optischen Mittelpunkt eines Brillenglases einfallende Lichtstrahlen nicht im Brennpunkt vereinigt werden sinkt die Abbildungsqualität. Beim asphärischen Brillenglas ist dies nicht oder nur im ganz geringen Maße der Fall.  Wie im Bild zu erkennnen ist die Abbildung in den Randbereichen besser. Je höher die Werte, desto größer der Effekt.

Der wichtigere Punkt ist aber das das Brillenglas wesentlich schlanker wir. Es ist weniger durchgebogen und somit leichter als ein sphärisches Brillenglas gleicher Stärke.

Bei weitsichtigen Menschen tritt dieser Effekt allerdings stärker hervor. Die Augen werden nicht so stark vergrößert, die ganze Brille insgesamt wesentlich leichter und ästhetischer.

Ob aspärische Gläser sinnvoll kommt also immer auf die eigenen Glaswerte und die Wunschfassung an.

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sonniges polarisiertes Zypern

Blick auf Meer - mit und ohne Polarisationsfilter

Blick auf Meer - ohne Polarisationsfilter

Blick aufs Meer mit Polarisationsfilter, durch meine Sonnenbrille

Im März war es soweit, alles gebucht und der erste Bammel vor dem Flug hatte sich auch schon wieder eingestellt. Nach Zypern sollte es gehen und dem kalten ekligen deutschen Winter entfliehen. Mit im Gepäck meine polarisierende Sonnenbrille mit eingebauter Sehstärke. Ich wollte ja schließlich den Stein sehen, über den ich stolpern würde.

Am ersten Tag erkundeten wir dann den Bereich um das Hotel und fanden wenige hundert Meter vom Hotel entfernt diese schöne romantische kleine  Felsbrücke deren Tragfähigkeit nicht von mir getestet wurde.  Wer meine Statur kennt und weiß das es auf Zypern den leckersten Halloumi gibt, kann sich die Folgen für die Steinbrücke vorstellen ;) .

Ein schöner Anblick werden sie meinen aber der Anblick der sich mir bot war noch etwas besser. Meine Brillengläser entfernten einen großen Bereich der blendenden Reflexionen des Wasser und eröffneten mir eine bessere Sicht ins azurblaue Wasser. Wenn man Glück hat ließen sich Fischchen blicken die mit einer normalen Sonnenbrille bzw. ohne Sonnenbrille nicht zu sehen gewesen wären.

Da Zypern ja eine sehr sonnige Mittelmeerinsel ist und man nicht den ganzen Tag auf Steine und Wasser schauen will ging es auch zu Ausflügen ins Inselinnere. Auch dort brachte die Brille mehr Nutzen als eine “normale” Sonnenbrille. Die Windschutzscheiben der entgegenkommenden Autos sind wesentlich transparenter. Man hat also auch die Chance einen Blitzer etwas früher zu erkennen. Was die Brille nicht konnte war die Stadt Nicosia zu verschönern. Sie zeigt halt auch nur was reel da ist. Interessant ist auch das der dunkel matte Strassenasphalt auch Licht reflektiert und dabei polarisiert. Mit einer Polarisationsbrille spiegelt selbst dieser weniger.

Durch den ganzen Urlub hatten wir viel Sonne und angenehme Temperaturen. Nur das Meer war “SO” kalt.

Ich kann nur jeden empfehlen sich in/auf Zypern die Natur im Frühjahr anzuschauen, Halloumi und Meze’ zu essen, zyprische süße Orangenmarmelade zu kaufen und eine Sonnenbrille mit polarisierenden Gläsern zu tragen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Kaleta

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selbsttönende Brillengläser

Colormatic - phototropes Markenglas von Rodenstock

phototrophe Gläser - Außenseiten waren in der Sonne, innen wurde abgedeckt nicht

Fast jeder hab sie schon mal in der Öffentlichkeit gesehen und so manchen Menschen haben sie zum Staunen gebracht. Mich eingeschlossen. Als junger Lehrling habe ich ein Glas halb abgedeckt in der Sonne liegen lassen und mich gefreut wenn das Brillenglas nur zur Hälfte getönt war. Die Erklärung wie dieser Prozess vonstatten geht war mir aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.

Den Anfang der Entwicklung selbsttönender Brillengläser ist sicher im Anfang der Photographie zu suchen. Die Lichtempfindlichkeit von Silberhalogeniden wurde dazu genutzt. Das durchsichtige Silberchlorid bzw. Silberbromid wurde beleuchtet. Durch die Energieaufnahme zerfiel es bei Sonnenlicht in lichtabsorbierendes Silber und Chlor/Brom. Fiehl weniger oder kein Licht auf das Brillenglas verbanden sich die Bestandteile wieder zu Silberchlorid und das Glas wurde wieder heller. Die Brillengläser dieser älteren Brillenglas generation waren aber noch sehr langsam beim Verdunkeln und Aufhellen. Zudem war die Eindunklung der Brillengläser abhängig von der Glasstärke. Hohe Minuswerte führten zu einen dunklen Rand und heller Mitte, bei hohen Pluswerten war es umgekehrt. Um eine gleichmäßige Tönung waren phototrope Kunststoffgläser notwendig. Diese beinhalten kein Silberhalogenid mehr sondern ein Molekül das sich bei Energieaufnahme durch Sonnenlicht räumlich umstrukturiert und so lichtabsorbierend wird. Am besten stellt man sich eine Rose von Jericho vor(der kleine Film unten). Ohne Licht/Wasser ist die Pflanze/Molekül sehr klein und transparent. Nimmt es aber Licht/Wasser auf entfaltet sich die Struktur. Licht wird nicht mehr hindurchgelassen.

Es gibt diesen Effekt sowohl bei Glas, als auch bei Kunststoff.

Der Vorteil liegt aber voll auf der Seite der Kunststoffgläser mit phototropen Effekt. Erstens sind diese Gläser schneller beim einfärben und wieder hell werden, zweitens lassen sich verschiedene Tönungen realisieren und die Abhänigkeit der Eindunklung von der Glasstärke entfällt. Ein kleiner Alleskönner mit einer Schwäche. Die Eintönung hinter Autoscheiben funktioniert nicht gut. Meist meinem es die Autobauer nur gut und verbauen gut vor UV-Licht schützende Front- und Seitenscheiben. Das führt dazu, dass beim Fahren nur der Arm am geöffneten Fenster braun wird und die Gläser hell bleiben.

Beim Autofahren und  schauen sie  aber doch besser mit einer für Sie angefertigten Sonnenbrille.

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Brillenrezept lesen – Teil 3 Addition bzw. Nahzusatz

Mit Teil 1 und Teil 2 haben uns die Sicht schon wesentlich verbessert.

lange Arme machen beim Lesen hilft anfänglich

den Arm beim Lesen lang zu machen hilft anfänglich

Jetzt bekommt unser Testkunde Probleme nahe gelegene Objekt wie Schrift, Kontoauszug, Medikamentenbeipackzettel bzw. Telefonbuch scharf zu erkennen. Anfänglich hilft dort etwas mehr Anstrengung oder einfach das Objekt weiter weg halten. Dies hat folgenden Grund. Wird der Mensch geboren kann sich die Augenlinse sehr gut auf Nahe liegende Objekte einstellen. Dies nennt sich Akkommodation.

Akkommodationsbreite und minimale Sehweite in Abhängigkeit zum Alter

Akkommodationsbreite und minimale Sehweite in Abhängigkeit zum Alter

Je älter das Menschlein wird desto besser kann es diese Fähigkeit kontrollieren und mit dieser Kontrolle vergrößert sich der Bereich in dem es interagiert. Schaut ein Baby anfangs nur bis zum Gesicht der Mutter oder der “Milchbar” wird es im Krabbelalter auch Objekte sehen die weiter weg sind und einen Reiz auf das Kind ausüben. Je älter der Mensch aber wird desto fester wird die Linse im Auge. Zwischen dem 40. und dem 50.Geburtstag ist es dann soweit. Die Linse kann sich nicht mehr auf die 25 -30 cm entfernt liegende Objekte einstellen. Dem Auge fehlt Brechkraft um die vom Objekt ausgehenden Strahlen scharf auf der Netzhaut abbilden zu können. Die erste Lesebrille wird nötig. Bei dieser wird allerdings nicht versucht dem Auge alle Anstrengung zu nehmen, sondern nur das das zu ersetzen was nötig ist um ein beschwerdefreien Lesen zu ermöglichen.  Während der Brillenglasbestimmung wird immer als erstes auf Ferne geprüft. Nach Abschluß dieser Prüfung wird für die Nähe getestet. Die gefundenen Brillengläser für die Ferne bleiben in der Messbrille. Der Nahzusatz der zum Lesen gegeben wird, wird als positives Brillenglas dazu gesteckt. Dieser addiert sich auf den sphärischen Wert für die Ferne und ergibt das Brillenglas welches man in einer Lesebrille tragen müßte. Daher nennt sich dieser Wert auch Addition und wird in der Verordnung oder dem Brillenpaß auch mit “Add” abgekürzt.

Der Brillenpaß (meist so aufgebaut)

Sph Cyl Ach Add
… L … … -0,5 … … +1,5 … … 35° … … 2,0 …
… R … … +0,5 … … … … … … 2,0 …

Der Brillenpass für die Lesebrille des Kunden würde demzufolge so aussehen.

Sph Cyl Ach Add
… L … … +1,5 … … +1,5 … … 35° … … …
… R … … +2,5 … … … … … … …

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Brillenrezept lesen – Teil 2 Zylinder und Achse

Nachdem nun wissen was die die Sphäre(Sph) bedeutet, sind heute der Zylinder und die Achse dran.

Jemand der in den Feldern “Cyl” und “Ach” Zahlen stehen hat, hat eine Hornhautverkrümmung. Ein angeschautes Objekt wird nur verzerrt auf der Netzhaut abgebildet und gesehen. Mit einem geeigneten torischen Brillenglas kann das Bild entzerrt und damit die Sehschärfe gesteigert werden.

Aber erst einmal wollen wir kurz wiederholen. Wenn ein Auge geometrisch wie ein Ball gekrümmt ist, aber die Baulänge nicht mit der Brennweite übereinstimmen wird mit sphärischen Brillengläsern korrigiert. Die Werte beim “Cyl” und “Ach” fehlen! Das seht Ihr noch einmal beim rechten Auge unseres Beispielkunden.

Der Brillenpaß (meist so aufgebaut)

Sph Cyl Ach Add
… L … … -0,5 … … +1,5 … … 35° … … 2,0 …
… R … … +0,5 … … … … … … 2,0 …

Warum ein Zylinder und was bedeutet die Achse.

Stellen wir uns vor das unser Ball/Auge von oben und unten gedrückt wird. Er verliert seine kugelige Form. Schaut man sich die Krümmung an sieht man in der Vertikalen eine starke Krümmung mit einem kleinen Krümmungsradius und in der Horizontalen eine flachere Krümmung mit einem großeren Krümmungsradius. An dieser Stelle empfiehlt es sich den Kindern den Fußball oder einen Gummiball zu klauen und es einfach mal selber zu probieren. Da man über den Krümmungsradium und das Material des Balls bzw. der Hornhaut des Auges direkt auf die Brechkraft der selbigen schließen kann, ist es nur logisch das unser Auge also verschiedene Wirkungen besitzt. Netterweise hat es die Natur so eingerichtet das die stärkste und schwächste Wirkung am Auge meist 90° zu einander stehen. Die Brillenverordnung gibt nun an welche sphärische Wirkung im Brillenglas ist und wieviel auf diesen darauf addiert/subtrahiert werden muss um auf den math. stärksten/math. schwächsten Wert zu kommen. Dies ist der Wert der unter “Cyl” (Zylinder) zu findes ist. Die Achse gibt an wo die nur der als “Sph” angegebene Wirkung zu finden ist.

eine Funk Royal Optics Modell Kublai Khan, schwarz eingezeichnet die unterschiedlichen Wirkungen im Glas entsprechend der Beispielverordnung, darunter ein Winkelschema in rot

eine Funk Royal Optics Modell Kublai Khan, schwarz eingezeichnet die unterschiedlichen Wirkungen im Glas entsprechend der Beispielverordnung, darunter ein Winkelschema in rot

Umrechnen:  Es wird ab und zu vorkommen das die Brillenverordnung in einer andren Schreibweise angegeben ist. Dies führt oftmals zu empörten Ausrufen wie “die Augen waren noch nie so schlecht” bzw. “eigentlich hatte ich immer höhere Werte”. Da man einen Grundwert angibt und die Differenz zu dem anderen Wert sowie dessen Lage angibt, gibt es nun zwei Schreibweisen. Eine nach DIN, die Plus-Zylinderschreibweise, und die Minuszylinderschreibweise. Ein und das selbe Glas mit zwei verschiedenen Bezeichnungen. So wird aus Sph -0,5 Cyl +1,5 Ach 35° die Minuszylinderschreibweise Sph +1,0 Cyl -1,5 Ach 125° (die neue Sphäre ist die alte Sphäre plus der Cyl-Wert, der neue Cyl-Wert ist der alte Cyl-Wert * -1, die neue Achse wird immer nur zwischen 0° und 180° ist die alte Achse +/- 90° )

Wer nicht rechnen mag schickt einfach seine Verordnung und wir rechnen fix um ;) .

Im dritten Teil folgt ein kleiner Abriss zum Thema Alterssichtigkeit und Addition.

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Brillenrezept lesen – Teil 1 Die Sphäre

der guggsdugud Brillenpaß

der guggsdugud Brillenpaß mit Name, Anschrift und gekaufter Fassung

Auf der Haus-Garten-Freizeit ist es mir unlängst wiederfahren. Ich sollte jemanden erklären was auf dem Brillenpaß steht und warum die Werte manchmal ganz anders geschrieben werden obwohl sich eigentlich an den Augen nichts geändert hat. Um einem Brillenpaß oder das Rezept des Augenarztes richtig lesen zu können muss man kein Optiker sein und so will ich die Sache hier Schritt für Schritt klären.

Wir fangen an diesem Beispiel einmal schwach an um später stark nachzulassen!!!

Der Brillenpaß (meist so aufgebaut)

Sph Cyl Ach Add
… L … … -0,5 … … +1,5 … … 35° … … 2,0 …
… R … … +0,5 … … … … … … 2,0 …

Der erste wert “Sph” wird komplett Sphäre ausgeschrieben und bedeutet soviel wie die Hülle oder der Ball. Die Vorstellung von einem Ball hilft uns nun beim Verständnis. Ein Auge ist nämlich ähnlich geformt. Überall hat der Ball Auge seine gleiche Krümmung, auch Radius. Ist das Auge wie ein Ball geformt (es weißt keine Unregelmäßigkeiten der Krümmundsradien auf) genügt ein sphärischen Brillenglas um den Brennpunkt des Auges so zu verändern das dieser auf der Netzhaut liegt. Solche sphärischen Brillengläser werden mit einem positiven oder negativen Wert gekennzeichnet. Ein weiterer Wert bei “Cyl.” bzw. “Ach” ist nicht vorhanden. Kurzsichtige haben negative Werte und Weitsichtige haben positive Werte. In unserem Beispiel sehen wir das das rechte Glas ein positives  sphärisches Brillenglas ist, während die linke Seite ein torischen bzw. astigmatisch abbildendes Brillenglas ist. Doch dazu später mehr!

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Gestern beim Einkauf….

Gestern war mein freier Tag und so beschlossen meine Freundin und ich den Tag mit dem Kauf von Geburtstagsgeschenken für Freunde und die bucklige Verwandschaft ausklingen zu lassen. In der Stadt angelagt störberten wir zuerst in einem Seifengeschäft (vortreffliche Geschenke fürs weibliche Geschlecht – Kernseife würde vielen Männern ja reichen), einem Buchladen (ich bete jeden Tag das RTL II ein Fernsehprogramm zeigt für das man nicht seinen IQ auf Toastbrotniveau herunterschrauben muß) und einer großen Drogeriemarktkette.
Während sich nun meine Freundin durch die Cremetiegel und Püderdöschen wühlt und ich versuche mein „gesteigertes“ Interesse bei Ihr zu behalten. Da ich in vielerlei Hinsicht den männlichen Klischees entspreche ließ ich mich schnell ablenken. Eine Kunden versuchte sich den Rat eines Verkäufers bezüglich der dort angebotenen Kontaktlinsen einzuholen. Die Erklärung wurde auch kurz und knapp geliefert. Die Kundin solle sich die richtigen Kontakltinsen selber aussuchen, auf Stärken unterschiede achten, sich noch Pflegemittel mitnehmen und ja nicht den Kontaktlinsenbecher vergessen.

Jan kontrolliert sich selbst
Er kam, erklärte kurz, zeigte und ging von dannen.


Die Kundin hat sich dann für Süßigkeiten für das quängelnde Kind und, so hoffe ich, für eine Anpassung beim Optiker oder auch Augenarzt entschieden. Hier kann ich wenigstens mit der Spaltlampe schauen ob am Auge alles gesund ist, wie der Tränenfilm beschaffen ist und wie der Sitz der Kontaktlinsen auf dem Auge ist.  Das angebotene Produkt ansich stört mich ja nicht unbedingt. Ich habe nicht nachgeschaut aber in der Verpackung kann durchaus eine vernünftige Kontaktlinse stecken. Der Käufer nicht wissen ob er die Kontaktlinse auch gut verträgt. Kunden mit stärkerer Hornhautverkrümmung nehmen garantiert die falsche Stärke. Den Sitz der Kontaktlinse kennt auch nur der Herr der Schöpfung. Dem ungeübten aber willigen Kontaktlinsenträger werden auch so wichtige Informationen wie die Tragezeit und die notwendige Hygiene auch nicht mit auf den Weg gegeben. Ebenso ist es mit dem Pflegemittel. Haben Sie schon etwas von einer enzymatischen Reinigung gehört.. Eigentlich ein Pflichtprogramm aber davon konnte der Verkäufer nichts berichten.
Man kann nur hoffen das sich ein ungeübter Kontaktlinsenträger sich nicht beim Ein- und Aussetzen der Kontaktlinsen ein Auge aussticht.

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Mehr als 10 Dioptrien?

„Waaaaaas?“ lautet die schon fast geschriene Frage wenn man von Brillenglasstärken jenseits der 10 Dioptrien spricht. „Da ist man doch blind?“. Und die schöde Antwort ist : NÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ.

Denn die Dioptien geben nur an, wie stark das Licht vor dem Erreichen des Auges gebrochen werden muss um einen Gegenstand scharf auf der Netzhaut des Auges abzubilden. Es gibt nicht an wie “blind” jemand ist. Zur besseren Vorstellung teilen wir das Auge in zwei Teile. Diese zwei Teile hat unser Auge auch mit einem  Fotoapparat gemeinsam. Deshalb ziehen wir diesen hier zum Vergleich heran.
Am besten stellen wir uns eine digitale Kamera mit einem manuell einstellbaren Fokus vor.

Der optischeTeil (Brille)/Hornhaut/Linse/Augapfel oder Fotoobjektiv
:

Funktioniert alles gut wird Licht vom Objektiv gebündelt und scharf auf dem Lichtsensor gebündelt. Nehmen wir jetzt an das der Fokus unserer Digitalkamera ist verstellt und das Bild im Sucher deshalb unscharf. Jetzt könnten wir solange Linsen davorhalten, bis wir das Bild wieder als scharf beurteilen. Je mehr der Fokus verstellt ist, desto stärke muss diese Linse sein. Beim Auge ist es genauso:
Stimmen die Brechkraft des Auges und die Baulänge des Auges nicht überein muss mit geeigneten Gläsern oder Kontaktlinsen das Bild auf die Netzhaut fokussiert werden.

Der auflösende Teil (Bildsensor oder Netzhaut)

Damit ein hochauflösendes Bild entstehen kann muss der Sensor in der Fotokamera viele Fotozellen haben. Eine Fotozelle ist dabei ein Pixel auf dem Bild.
Das ist beim Auge auch der Fall. Das Pendant für den Sensor ist hier die Netzhaut.
Die Anzahl der Sehzellen der Netzhaut geben also an, wie gut/schlecht ein Mensch sehen kann. Hier treten wesentlich seltener Probleme auf. Wenn jemand eine schlechtes Auflösungsverfögen trotz richtig eingestellter Optik haben sollte finden wir in Zusammenarbeit mit dem Augenarzt des Kunden  eine Lösung. Lupen und andere vergrößernde Sehhilfen gleichen dann aus was Mutti Natur nicht mehr schafft.

Und da die Ähnlichkeiten so groß sind, sind einige auf der Spur zu entschlüsseln wie viel Megapixel das Menschliche Auge denn nun bietet.

Also Ihr Lieben, keine Angst wenn die Brillenglasstärke sich mal wieder um 0,25 Dioptrien verändert, blind wird man so schnell nicht!

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