Schadet es den Augen im Dunkeln zu lesen?

Nicht nur Eulen sind Nachtaktiv, sondern auch so mancher Bücherwurm sitzt mit der Taschenlampe unter der Bettdecke und kann dem Lieblingsbuch nicht guten Nacht sagen.  Viele haben deshalb in der Kindheit zu hören bekommen, dass es schlecht für die Augen wäre im Dunkeln zu lesen. Aber war das nur mütterliche Tatktik um den Nachwuchs zur Ruhe zu bringen oder ist tatsächlich etwas dran?

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Mouches volantes – fliegende Mücken im Auge

 

"Fliegen" im Textfeld

"Fliegen" im Textfeld

Da sind die kleinen nervigen Teilchen wieder. Mouches volantes auch genannt. Vielen Menschen aber  eher bekannt als kleine gräuliche Flecken im Gesichtsfeld welche bei Blickbewegungen mitwandern. Besonders stark werden diese wahrgenommen wenn auf hellem Untergrund geschaut oder gelesen wird.

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Night-Sight – Sehen bei Nacht

Schlechtes Sehen bei Nacht

Schlechtes Sehen bei Nacht

Es gibt tatsächliche viele Menschen, die sich vor nächtlichen Autofahrten drücken.

Ein paar wegen der Uhrzeit, einige wegen alkoholbedingter Fahruntüchtigkeit, die viele  aber auch aufgrund der ihrer schlechten Sichtverhältnisse.

Dabei gibt es verschiedene Ursachen, die Autofahrern -innen einen beim nächtlichen Pkw-Benutzung auf den (Seh-)nerv gehen können.

 

 

 

Die wichtigsten Gründe stellen wir kurz vor:

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Die Nahverstärkung Teil III: Das Nahkomfortglas

überstreckter Kopf

Bild 1 von 2

Sehen im Zwischenbereich eines Gleitsichtglases um den Monitor scharf sehen zu können.

So, wir wissen nun dass man mit der Lesebrille zwar schön scharf sehen kann aber die Sehbereiche mit steigender Stärke kleiner werden. Was wir noch wissen ist dass uns die Bifokalbrille  im Zwischenbereich (Computermonitor) sehr wenig hilft.  Wollen wir uns jetzt den Nahkomfortgläsern zuwenden.

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Die Nahverstärkung Teil II: Die Bifokalbrille

Bifokalglas

Bifokalglas

Die Lesebrille mit Ihren vor und Nachteilen haben wir schon beschrieben. Wollen wir uns mal der Bifokalbrille zuwenden. Das Problem ist immer noch das gleiche. In der Ferne sehe ich was (egal ob keine Brille benötigt wird oder eine Brille genutzt und getragen wird) und in der Nähe sieht man nichts. Eine Lesebrille macht nur einen scharfen Nahbereich und die Ferne ist durch die Lesebrille unscharf. Zwei Brillen kann ich nicht aufsetzen ohne leicht dämlich auszusehen.

Diesem Problem nahm sich einer an, einer der fast alles konnte. Nein nicht Supergrobi aus der Sesamstrasse sondern Benjamin Franklin. Der Gute schliff zwei Gläser für die Ferne und zwei Gläser zum Lesen halbkreisförmig, verklebte jeweils ein Fern- und Leseglas zu einer runden Form und baute diese runden Gläser in ein Brillengestell ein. Oben die Fernteile und unten die Lesegläser. Damit war es möglich ohne die Brillen wechseln zu müssen in die Ferne zu schauen und bei Senkung des Blickes auch in der Nähe scharf zu sehen.

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Die Nahverstärkung Teil I: Das Einstärkenglas für die Lesebrille

Wer das 45. Lebensjahr geschafft hat kennt das Problem. Man schafft es nicht in allen Entfernungen scharf zu sehen bzw. es trotz der vorhandenen letzten Brille nicht mehr scharf sehen zu können. Die Meisten lernen in diesem Lebensabschnitt das ein Text mit gestreckten Armen leichter zu lesen ist. Ein paar Jahre später lernen dieselben Menschen das die Armlänge einfach nicht ausreicht und wünschten sich ein Gibbon zu sein.

ein langarmiges Weißhandgibbon

ein langarmiges Weißhandgibbon

Bei Vielen stoppt dann der Augenarzt oder Augenoptiker den Lernprozess. Eine anfangs einfache Lesebrille läßt den Menschen wieder an einem normalen Leben teilhaben (Orthopäden freuen sich an dieser Stelle über abnehmende Schulter- und Ellenbogenprobleme). Bei Denjenigen, die fachkundigen Personal nicht die Möglichkeit zur Beratung begeben haben wirds in den folgenden Jahren richtig bunt.  Während die Einen die Vergrößerungsfunktion am Kopierer strapazieren und damit Unmengen an Papiermüll produzieren, entdecken Andere das sie am Computermonitor mit  19”-Diagonale bei Auflösung 800×600 wieder halbwegs flüssig lesen können. Besonders schön sind die Versuche lieber eine Lupe für Sehbehinderte als eine Lesebrille zu nutzen. Kurzsichtige können sich ja auch einen Langstock besorgen oder ganz dekadent – ein Blindenpony.

Haben Sie sich bei Lesen womöglich wiedererkannt? Wollen sie mehr wissen?. Dann lesen Sie doch hier weiter?

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Blindenleitsystem Leipzig – Ohne Sehen durch die Stadt

Man stelle sich mal vor. Kein Licht oder die Augen geschlossen und man soll vom Wilhelm-Leuschner-Platz bis zum Augustusplatz laufen. Die meisten Sehenden werden wahrscheinlich nach 5 m der Länge nach auf der Strasse liegen und über die Asphaltflechte im Gesicht klagen. Blinde Menschen werden da schon ein ganzes Stück weiter sein. Aber wie schaffen es blinde Menschen sich in einer Stadt zu orientieren? Sie nutzen dafür Ihre verbliebenen Sinne und das Blindenleitsystem der Stadt Leipzig.

Blindenleitstreifen in der Grimmaischen Straße sind zugeparkt Quelle: http://www.leipzig.de/de/buerger/newsarchiv/2010/17265.shtml

Blindenleitstreifen in der Grimmaischen Straße sind zugeparkt Quelle: http://www.leipzig.de/de/buerger/newsarchiv/2010/17265.shtml

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