Mein Tag mit der Schnäppchensportbrille

Posted on 16 11, 2012


Zum Abschluß eines Zeitungsabonnements habe ich eine Sportbrille kostenlos dazubekommen. Ihr könnt euch vorstellen, dass das genau DAS war, was ich schon immer haben wollte :-)
In der Theorie ist diese Brille auch richtig gut: Eine Sportbrille mit polarisierten Brillengläsern, die Bügel können gegen ein Sportband getauscht werden um auch bei den halsbrecherischten Stunts gut und verlässlich auf der Nase sitzen zu bleiben. Die Brille hat augenseitig Polster als Prallschutz und Lüftungsschlitze gegen ein beschlagen der Brillengläser.
Soweit so gut!

Im Praxistest ist die Brille aber gnadenlos durchgefallen. Die Gründe zähle ich mal einfach nur kurz auf.

* Qualität der Gläser: Selbst der Blick zentral durch die Gläser ist unscharf.
Die Polarisationsrichtung der Brillengläser ist nicht exakt eingearbeitet. Folge ist zum Beispiel die stärkere und ungleiche Abdunklung des Handydisplays.

* Beschichtung: Die nicht vorhandene Glasbeschichtung macht die Reinigung unterwegs (ohne Profiequipment) nahezu unmöglich. Da keine rückseitige Entspiegelung aufgebracht ist, entstehen Reflexe des Stirnpolsters Diese irritieren sehr stark den Seheindruck.

* Farbe: Die Farbe des Brillenglases verschlechterte die Kontraste im vergleich zum Sehen ohne Brille. In guten Sportbrillen wird ein Teil des sichtbaren blauen Lichts absorbiert, um die Kontrastwahrnehmung zu verbessern.

* Sitz & Abdichtung: Die Abdichtung gegen Licht ist ungünstig verarbeitet. Es dringt weiterhin Licht von oben ein und stört besonders durch die Reflexionen am Polster.

Fazit:

Die Brille flog nach einem halben Tag in die Ecke und die gute Maui Jim kam wieder zum zuverlässigen Einsatz. Einzig und allein der dazugehörige Mikrofaserbeutel wird weiterhin seinen Dienst tun.

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