richtige Brillenauswahl oder auch Plan A zur passenden Kunststoffbrille

Posted on 23 08, 2011


Kunststoffbrillen sind immer noch im Trend und werden es auch noch eine ganze Weile bleiben. Doch manchmal passt die Brille der Wahl einfach nicht auf die eigene Nase. Kunststoffbrillen werden meist für wenige Standardnasenformen hergestellt, jedoch haben wir alle zum Glück keine Standardnasen. Das wäre ja auch extrem langweilig.

Deswegen Augen auf bei der Brillenauswahl (gerne auch mit Kontaktlinsen)! Beim Aufsetzten lässt sich schon abschätzen, ob die Brille auch nach mehren Stunden noch bequem ist.

Eine Brille sitzt umso bequemer je größer die Auflagefläche auf der Nase ist, denn damit verteilt sich der Druck auf eine größere Fläche und wird in jedem Punkt kleiner. ( Druck=Kraft/Fläche)

Der Merksatz zum betrachten der Bilder lautet, wo Schatten ist, ist auch noch Luft! Und wo Luft ist, liegt die Brille nicht auf.

Bei großen Nasen, so wie meiner sind die Spielräume kleiner, der Nasenpad hier gar nicht geht, weil die Brille dann noch höher steht.

schlecht: keine Auflage auf dem Nasenrücken

Machen wir die Brille breiter, bringt uns das schon eher weiter .

gut, aber auf der linken Seite (Modellinks) ist noch Platz und oben liegt sie auch noch nicht komplett auf

hier ist die Form der Nasenrundung fast perfekt, besser geht es nur noch mit einer Maßanfertigung

schon fast göttlich, besser ist nur eine Maßanfertigung.

8 Comments

  1. Mit meiner Nase direkt hab ich zum Glück keine Probleme, aber dafür sitzt meine Brille immer minimal schief. Liegt das auch an einer fehlenden Anpassung oder ist einfach mein Gesicht asymmetrisch? Oder vielleicht sind die Bügel falsch eingestellt?

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  2. Hallo Mayman,
    es gibt vier Möglichkeiten warum eine Brille schief sitzen kann. Zwei davon hast Du schon selber erkannt. Eine Ferndiagnose ist mir aber nicht möglich
    1. Möglichkeit: Deine Brille ist in sich schief –> beim Optiker richten lassen
    2. Möglichkeit: Dein Gesicht ist evtl. unsymmetrisch (was eigentlich eher dem Standard entspricht, unsere Füße sind ja meistens auch ungleich groß) –> beim Optiker einstellen lassen
    3. Möglichkeit: Du hast stark ungleiche Werte und somit ein wesentlich schwereres Brillenglas als auf der anderen Seite –> neuen Optiker suchen, neue leichtere Gläser einbauen lassen
    4. Möglichkeit: Möglichkeit 1, 2 oder 3 trifft zu –> Abhilfe durch Kontaktlinsen tragen ;)
    Wenn Du aus Leipzig und Umgebung kommst, bist Du gerne zum einstellen Deiner Brille eingeladen.
    Viele Grüße!

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  3. Da muss ich jetzt auch nochmal nachhaken: Ich finde nämlich im Gegenteil, dass mir die Brille bequemer ist, je KLEINER das Pad und damit die Auflagefläche ist.
    Vor einiger Zeit war ich dienstreisentechnisch im Süddeutschen unterwegs und verlor ein Pad, rannte dann (ohne das Nasenfahrrad seh ich nämlich nicht viel und Kunden lassen sich auf Messe auch lieber von Menschen bedienen, die intakte Sehhilfen aufhaben, welche nicht auf “halb-Sieben” hängen) zum nächsten Optiker in Sichtweite, wo sie mir sagten, diese Pads hätten sie nicht da, sie würden mir einfach 2 neue ranmachen. Gut, nett, in der Not nimmt man ja, was man kriegt. Nach 4 h (Mittagspause) war ich wieder im selben Laden – mit Druckstellen den ganzen Nasenflügel runter und bis in die Augenwinkel hinein und bat um “die kleinsten Pads available” – und wurde ziemlich unfreundlich mit den Worten bedient: Das kann gar nicht sein, dass die drücken – je größer umso besser und alle wollen immer die großen eben wegen Masse/Fläche. Nun ist mein Gestell wie auch die Gläser nicht so wahnsinnig schwer (16 Gramm), dass sich das auf der Fläche bemerkbar machte, wandte ich ein, aber das wurde nur mit Grummeln akzeptiert. Die “kleinsten” die sie dann hatten waren dann immernoch größer als meine alten. Aber die scheint’s auch kaum zu geben: Diese ganz kleinen Runden (an einer Kinderbrille habe ich die zuletzt gesehen) – am liebsten hätte ich einen Vorrat davon: für jedes neue Gestell wieder. Gut waren auch mal jene, die bei meinem vorigen Modell dabei waren – die waren elipsenförmig und also oben und unten schmal zulaufend (vielleicht lass ich die mal an meine neue bauen). Sobald die Pads oben breit werden (und das ist ja wohl der Standard), wird’s mir unangenehm. Bin ich eigentlich “unnormal”? ;-)

    Liebe Grüße von der Küste (besonders an Jan)
    Kathrin

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    • Hallo Kathrin, hmmm… ich weiß nicht genau aber denke das das Problem beim Artikel liegt. Es geht nicht ganz daraus hervor, daß sich der Artikel ausschließlich mit gut bzw. schlecht sitzenden Celluloseacetatbrillen beschäftigt. Schlecht oder falsch angepaßte Metallbrillen haben damit nichts zu tun. Das es Deine Padform nicht geben soll liegt eher am Unwillen des Optikers welche zu bestellen. Wenn Du magst bestell ich Dir welche und schick Sie Dir zu. Liebe Grüße auch an Gatte und Kind. Jan

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  4. Leider passt bei mir kicht eine Kunststoffbrille. Das ist so ärgerlich. meine nase ist ziemlich brei oben und etwas schief. Aber Brillen mit Flügel find ich schrecklich.

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  5. Hallo Jan,

    ich möchte nach ca. 15 Jahren randlose Brille auf eine Kunststoffbrille Vollrand umsteigen. Leider habe ich eine richtig dünne Nase, sodass ich, egal welcher Nasenstegbreite die Fassung auch hat, nach Unten hin immer etwas bis viel Luft zwischen der Fassung und der Nase. Ich habe bisher bis zu 100 verschiedene Fassungen anprobiert und hatte bisher noch keine Fassung, beim dem diese zwei “Flügel” Pads komplett auflagen. Hatte immer maximal etwas mehr als die Hälfte oder einseitig komplett und zur anderen Seite bis zur Hälfte. Der obere Bereich saß komplett auf der Nase.

    Welcher Teil oder Bereich solcher Fassungen muss am besten komplett aufliegen?

    Ich danke dir im Voraus für deine Antwort und wünsche ein angenehmes Wochenende.

    Viele Grüße aus Köln
    Peter

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    • Hallo Peter,
      wichtig ist eine parallele, möglicht große Auflagefläche. Optimalerweise oben und auf den Seiten (Sattelauflage), aber oft ist auf ist es OK, wenn die Brille nur auf der Seite auf liegt. Je flacher die Nase, desto besser funtioniert das. Je steiler desto schwieriger.

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      • Hallo Matthias,

        ok, vielen Dank.

        Viele Grüße

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