Der Nerdstyle ist in aller Munde und bezieht sich meist auf auf Klassiker der Brillenmode, wie Buddy Holly, Audrey Hepburn sie getragen haben. Wir stehen natürlich drauf, denn mehr Brille im Gesicht macht uns einfach Spaß.

Nun haben sie dabei zwei Fraktionen herausgebildet:
1. die Vintageanhänger, die sich orginale, alte Brillen auf die Nase setzen.
2. die Retrofraktion, die auf die neuen Brillen im alten Design stehen.

Wir gehören zu der zweiten Fraktion, aber warum?

Klar hat Historisches und Antikes einen besonderen Wert, und so etwas auf der Nase zu tragen ist etwas außergewöhnliches. Nich nur die Technik hat sich in den Jahren weiterentwickelt, das Material unterliegt einem natürlichem Alterungsprozess.  Metall korrodiert zum Beispiel, schlimmer ist es jedoch bei den beliebten Kunststoffbrillen. Diese wurden und werden heute noch aus Celluloseacetat hergestellt. Eigentlich kein Kunstoff sondern ein Naturprodukt aus Baumwolle und Essig, welches zu Platten gepresst wird. Um die Geschmeidigkeit zu erhalten werden absolut hautverträgliche Weichmacher zugesetzt. Diese entweichen aber über die vielen Jahre und wer eine alte Brille von Omi einem Etui findet, kann auch langsam entweichenden Essig am säuerlichem Geruch feststellen. Die Brille wird dadurch hart und unbequem.

Deshalb bevorzugen wir Retrobrillen, wie unsere Funk Royal, die alle Vorteile einer modernen und frischen Brille bieten und trotzdem den Charme der 50er und 60er haben. Unsere Originale, die wir auch lieben und sammeln, holen wir gern zu besonderen Anläßen, wie bei der Modenschau von Frau Kuban heraus, aber als Alltagsbrillen würden wir Sie unseren Kunden nicht zumuten.

Eine kleine Außnahme bilden übrigens Originale aus dem genialen Werkstoff Optyl, diese können fast bedenkenlos wiederverwendet werden.
Leider hat dieser sich nicht durchgesetzt, weil er für den Optiker ein paar Herausforderungen bei der Verarbeitung bereit hält.