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Das dominante Auge

Posted by on 16:51 in blog, Interessantes | 0 comments

Wenn sich Zwei eine Aufgabe teilen, muss einer den Ton angeben, damit die Zusammenarbeit klappt. Dies gilt nicht nur im menschlichen Zusammenleben, sondern auch im menschlichen Körper. So gibt es Rechts- und Linkshänder und alle die sich mit einem Brett über die Straße, das Wasser oder den Schnee bewegen, wissen ob sie regular oder goofy sind. Beim Auge wissen allerdings  meist nur Sportschützen und Fotografen, welches der beiden Augen den Ton angibt. Dies lässt sich aber leicht herausfinden. Wir stellen hier zwei schnelle Varianten zum sofort ausprobieren vor.

Variante No.1: Daumen hoch:

Du streckst deinen Arm mit erhobenen Daumen aus und suchst dir einen entfernten markanten Punkt, den du mit dem Daumen in Deckung bringst. Jetzt abwechselnd das linke und das rechte Auge schließen. Bei einem Auge wirst du kaum einen Unterschied und beim anderen Auge einen massiven Bildsprung wahrnehmen. Hier scheint der Daumen auf einmal ein ganz anderes Objekt seitlich vom anvisierten Punkt zu verdecken. Das Auge bei dem der Bildsprung wahrgenommen wurde, ist das nicht-dominante Auge. Das dominierende Auge ist dann das Auge welches geschlossen ist.

Seheindruck mit beiden Augen - die Schrift auf dem Etui ist verdeckt

Seheindruck mit beiden Augen – die Schrift auf dem Etui ist verdeckt

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Seheindruck mit dem linken Auge (rechtes Auge geschlossen)
- keine Veränderung Da wird links wohl dominant sein


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Linkes Auge zu – rechtes auf… Aha! Die Schrift ist sichtbar, obwohl sie mit beiden Augen nicht sichtbar ist. Also ist rechts das nichtdominante Auge

 

Variante No.2: durchs Loch guggen:

Du formst mit Daumen und Zeigefinger ein Loch und guggsd mit beiden Augen durch und suchst dir einen entfernten Punkt, dann führst du dieses aus der Hand geformte “Loch” ganz nah  an dein Gesicht heran, während du weiterhin auf den weit entfernten Punkt schaust. Du wirst das Handloch automatisch zum dominaten Auge führen. Wenn dieser Test mit der Hand nicht funktioniert,kannst du ein Stück Papier mit einem ca 4 cm durchmessendem Loch nutzen.

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Hand ausstrecken und Gegenstand durch das Fingerloch mit beiden Augen fixieren

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Hand näher ans Auge führen

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noch näher

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noch näher – oh am Gesicht angestoßen – da kann doch nur noch ein Auge guggen – bei mir wieder das linke…

 

Doch was heißt das jetzt? Die Dominanz eines Auges legt sich schon als Kind fest und das Gehirn “verkabelt” dieses Auge besser als das andere.

 

 

Literatur zum Thema:

http://de.wikipedia.org/wiki/Augendominanz

kleine Brillen für den großen Auftritt

Posted by on 08:37 in Neues | 3 comments

Die meisten Brillen werden für den Durchschnittskopf hergestellt. Deshalb haben die, ohne Standartkopf deutlich weniger Auswahl bei der Brillensuche.
Für Leute mit dem kleineren Köpfen haben wir jetzt aufgestockt und das Label Colibris neu im Programm.
Colibris stellt ausschließlich Brillen für kleine Köpfe her. Diese dürfen trotzdem groß wirken und vor allem gut Aussehen.
Die Brillen werden in Deutschland designed und handgefertigt. Man merkt, das sehr viel Liebe in jedem einzelnen Modell steckt

 

Die etwas stärkere Kinderbrille

Posted by on 18:16 in Brillengläser | 0 comments

Vor kurzem hatten wir unseren jüngsten Kunden, der nach der Geburt eine Brille mit +30 Dioptrien brauchte.
Hier gehen nur speziell gefertigte Manufakturgläser. Der kleine Mann musste jedoch nicht nur passend sondern auch schnell versorgt werden. Denn das Sehen ist uns Menschen nicht angeboren, sondern muss erlernt werden. Also braucht ein Baby Sehreize um an diesen die Verarbeitung lernen zu können. Es zählte also jeder Tag. An dieser Stelle möchte ich mich bei Breitfeld & Schlickert für deren schnelle Zusendung einer gaaanz kleinen Babybrille von Miraflex bedanken. Und natürlich Danken wir unserem Glashersteller, den wir mit fast täglichen Anrufen genervt haben.

The Wild Wild East

Posted by on 10:30 in Interessantes | 0 comments

Heute möchte ich euch ein Projekt was uns sehr ans Herz gewachsen ist.

Teamfoto

The Wild Wild East heißt das 70 ste Team Allgäu-Orientrally.

Dabei treten 111 Teams mit je drei Autos an und fahren in diesem Jahr bis nach Jordanien.
Bei dieser Ralley geht es jedoch nicht darum, die Straßen der Welt unsicher zu machen und auf möglicht schnellem Weg ans Ziel zukommen. Sondern es geht darum für hilfsbedürftige Spenden zu sammeln und ein Stück zur Völkerverständigung beizutragen. Deswegen werden die Autos auch am Zielort versteigert und das gesammelte Geld gespendet. Dieses Jahr geht der Betrag an die Flüchtlingshilfe in Jordanien.
Die aufgrund der aktuellen Lage in den Nachbarländern sehr viel zu tun hat. Auch unterwegs werden Spenden verteilt. Wir finden die Idee spitze und sind absolut begeistert in wie sehr sich das The Wild Wild East Team in die Sache reinhängt.

Mehr Infos erhaltet ihr unter: http://www.twwe.de und auf Facebook Ab heute gibt es bei uns im Laden seeehr leckere Schokoladentafeln zu kaufen geben, deren Erlös komplett an das Wild Wild East Team geht und damit an eine kleine Gemeinde in Rumänien. Wir haben schon kräftig geschlemmt äh gespendet und können daher auch beratend tätig werden. Die Schokolade kommt aus einer Wermsdorfer Schokoladenmanufaktur und wurde extra für diesen Zweck ersonnen. Passen zum Ziel der Reise sind die Sorten, die Namen wie “Sheherazades Traum” tragen mit orientalischen Gewürzen und Früchten verfeinert.

Feinschmeckerschokolade als Spende für das Wild Wild East Team

Kontaktlinsen im Bier und mehr

Posted by on 12:14 in Neues | 0 comments

heute will ich mal einen netten gut gemachten Kontaktlinsenblog vorstellen:

Die Sehfee beantwortet viele Fragen über Kontaktlinsen und schreckt auch vor Versuchen nicht zurück.

Mein Tag mit der Schnäppchensportbrille

Posted by on 18:26 in blog, Sonnenbrille | 0 comments

Zum Abschluß eines Zeitungsabonnements habe ich eine Sportbrille kostenlos dazubekommen. Ihr könnt euch vorstellen, dass das genau DAS war, was ich schon immer haben wollte :-)
In der Theorie ist diese Brille auch richtig gut: Eine Sportbrille mit polarisierten Brillengläsern, die Bügel können gegen ein Sportband getauscht werden um auch bei den halsbrecherischten Stunts gut und verlässlich auf der Nase sitzen zu bleiben. Die Brille hat augenseitig Polster als Prallschutz und Lüftungsschlitze gegen ein beschlagen der Brillengläser.
Soweit so gut!

Im Praxistest ist die Brille aber gnadenlos durchgefallen. Die Gründe zähle ich mal einfach nur kurz auf.

* Qualität der Gläser: Selbst der Blick zentral durch die Gläser ist unscharf.
Die Polarisationsrichtung der Brillengläser ist nicht exakt eingearbeitet. Folge ist zum Beispiel die stärkere und ungleiche Abdunklung des Handydisplays.

* Beschichtung: Die nicht vorhandene Glasbeschichtung macht die Reinigung unterwegs (ohne Profiequipment) nahezu unmöglich. Da keine rückseitige Entspiegelung aufgebracht ist, entstehen Reflexe des Stirnpolsters Diese irritieren sehr stark den Seheindruck.

* Farbe: Die Farbe des Brillenglases verschlechterte die Kontraste im vergleich zum Sehen ohne Brille. In guten Sportbrillen wird ein Teil des sichtbaren blauen Lichts absorbiert, um die Kontrastwahrnehmung zu verbessern.

* Sitz & Abdichtung: Die Abdichtung gegen Licht ist ungünstig verarbeitet. Es dringt weiterhin Licht von oben ein und stört besonders durch die Reflexionen am Polster.

Fazit:

Die Brille flog nach einem halben Tag in die Ecke und die gute Maui Jim kam wieder zum zuverlässigen Einsatz. Einzig und allein der dazugehörige Mikrofaserbeutel wird weiterhin seinen Dienst tun.

Die Sportbrillenherausforderung

Posted by on 21:10 in Brillengläser | 2 comments

Wir hatten wieder einmal die Chance eine besondere Brille zu bauen.
Bevor es zu verhindern war, ging Florian ans Regal und spach: ” Die will ich in meiner Sehstärke”
Nachdem eine kleine Schweißperle meine Stirn richtung Erdmittelpunkt verließ, presste ich mir ein “Ok ich versuchs” raus.

Die Schwierigkeit lag darin, einen Hersteller zu finden, der die extrem großen und stark gebogenen Gläser fertigt.

6 Wochen, einige Faxe (ja die Branche setzt auf bewährte Technik….) und Telefonate mit verschiedenen namenhaften Glasherstellern später sind diese Fotos entstanden :-)

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Schöner Bericht über Augenoptik, Entwicklung der Brille und den Optikstandort Jena

Posted by on 10:59 in Interessantes | 0 comments

Bifokalglas

Bifokalglas

Neulich

entdeckt

beim

MDR:

hier

gehts

zum

Bericht

Modernes Brillendesign in den 50ern

Posted by on 08:50 in Neues | 0 comments

So oppulent war einmal die Brillenmode. Dagegen sind Nerdbrillen schon zurückhaltend.
Die Schmetteringsformen sind wieder zu haben, allerdings in wesentlich abgeschwächter Form.

 

(via)

Kann ich einfach die Kontaktlinsenmarke wechseln? – …hab ja die Daten!

Posted by on 11:50 in Kontaktlinsen | 1 comment

Cornea - die Hornhaut

Aber viel wichtiger ist das Verhalten der Kontaktlinse am Rand. Denn hier entscheidet sich ob eine Kontaktlinse gut sitzt oder nicht. Dies lässt sich aber (noch nicht) mit Parametern ausdrücken, die man auf eine Packung schreiben kann. In der Regel entscheidet das Fertigungsverfahren und die jeweilige Philosophie des Kontaktlinsenherstellers mit, ob die Kontaktlinse eine rein kugelige (sphärische), asphärische (nach außen flacher werdende Radien) oder gar eine mehrkurvige Geometrie besitzt. Für jeden dieser Kontaktlinsentypen kann die Bedingung einer gleichen Basiskurve gelten, welche Aufgrund der Randgestaltung der Kontaktlinsen Unterschiede im Sitzverhalten zeigen und somit unterschiedlichen Tragekomfort realisieren. Beim Kauf von Schuhen ist das ähnlich. Die Schuhgröße ist die gleiche und trotzdem drückt der Schuh. Bei Kontaktlinsen kann ein zu fester Sitz auf dem Augapfel auch noch als angenehmer empfunden werden, da eine festsitzende Kontaktlinse sich gar nicht mehr bewegt und somit gar kein Fremdkörpergefühl mehr aufkommt. Die Folge wären ein zu geringer Tränenfilmaustausch unter der Kontaktlinse und somit eine schlechtere Versorgung der Hornhaut. Komplikationen wären somit vorprogrammiert.

Wir können bei der Kontaktlinsenanpassung sehen, ob die Linse passt oder nicht, auch wenn es für den Träger im ersten Moment kaum einen spürbaren Unterschied gibt. Eine Beratung lohnt sich auf jeden Fall.